Feb. 5, 2018
Mitte Januar war es mal wieder soweit, die Fotografen-Messe ImagingUSA fand in Nashville statt, und ich war mit dabei :) Zusammen mit tausenden anderen Fotografen aus aller Welt durfte ich bei Workshops, Vorträgen und persönlichen Gesprächen mit Teri Fode, Kay Eskridge, Jerry Ghionis, Lindsay Adler, Joel Grimes, Kira Derryberry und vielen anderen lernen und mich inspirieren lassen.

Für mich war es diesmal aber noch viel mehr, ich habe mir das Ziel gesetzt ein Professional Certified Photographer zu werden, kurz CPP genannt. Das Zertifikat besteht aus zwei Stufen: zuerst ein schriftlicher und dann ein Praxis-Test. Der schriftliche Test fand in Nashville während der ImagingUSA statt, und vorher habe ich noch ordentlich gebüffelt. Meine „Weihnachtsferien“ habe ich mit einem dicken Lern-Ordner von Al Audleman verbracht und kurz vor dem Test habe ich zusätzlich an einem Intensivkurs bei Eric Richards teilgenommen. Wenn mir früher jemand gesagt hätte dass ich nochmal freiwillig die Schulbank drücken und lernen würde… ;) Aber es war spannend, lehrreich und hat so viel Spaß gemacht, und es hat sich gelohnt: den ersten Test habe ich mit Bravour bestanden :)
Warum mache ich das und setze mich freiwillig Prüfungen aus (und glaubt mir, Prüfungen sind nun wirklich nicht mein Ding, ich bin schon durch mehr als eine geflogen in meinem Leben… )? In erster Linie mache ich das wohl für mich. Es gibt noch so vieles in der Fotografie das ich gerne erfahren und lernen möchte, ich bin neugierig… Ich möchte immer noch besser werden, und davon profitiert am Ende natürlich auch ihr :) Wir Fotografen nehmen ja regelmäßig an verschiedenen Workshops teil, aber letztendlich wird nie geprüft ob wir wirklich was gelernt haben bzw das auch umsetzen können. Um ein CPP zu werden wird man geprüft, aber um ein CPP zu bleiben muß man sich regelmäßig weiterbilden und prüfen lassen. Ist also eine lebenslange Aufgabe und Verpflichtung…
Kleiner Fun Fact nebenbei: auf dem Bild seht ihr den Bleistift, den ich für den Test genutzt habe. Es ist der dritte von oben, der auf dem man die Schrift nicht mehr lesen kann, die habe ich wohl abgeschwitzt in den zwei Stunden *lol* Aber ursprünglich stand da mal: „you are so smart“. Geht doch nichts über Mut-machende Bleistifte ;)

Jetzt werde ich aber erstmal am zweiten Teil arbeiten, dem Praxis-Test mit Bildern. Drückt mir die Daumen! :)
Dez. 7, 2017

Wie die meisten von euch wissen unterstütze ich schon seit einigen Jahren den Verein Kinderherzen Heilen e.V. in Gießen. Alles dazu nachlesen könnt ihr hier: klick mich
Um zu Helfen gehen 2 Euro von allen meinen Shootings an den Verein. Zusätzlich gibt es für euch die Möglichkeit aus dem Shooting ein “Kinderherzen Heilen Support Shooting” zu machen. Alle, die das in diesem Jahr durch eine Spende von mindestens 10 Euro getan haben, haben automatisch an einer Verlosung teilgenommen. Zu gewinnen gab es ein gescrapptes Album das es zum nächsten Fotoshooting dazu gibt. Der glückliche Gewinner steht nun fest und wurde schon per Mail benachrichtigt. Herzlichen Glückwunsch :)
Bei allen die auch in diesem Jahr wieder geholfen haben, möchte ich mich hiermit nochmal ganz ganz HERZlich bedanken! Zusammen haben wir es geschafft dass ich dem Verein 1000 Euro überweisen konnte!
Auch im nächsten Jahr werde ich den Verein wieder unterstützen und hoffe auf viele “Support” Shootings! Und bestimmt gibt es für einen Helfer wieder eine Überraschung zu gewinnen ;)
Okt. 31, 2017
Happy Halloween, ihr Lieben :)













Okt. 11, 2017
Vor zwei Wochen durfte ich von einem der Meister der Hochzeitsfotografie lernen: Roberto Valenzuela, Autor von „Picture Perfect Posing“. Roberto gibt seinen Posing-Workshop einmal im Jahr in Europa, und in 2017 war es ausgerechnet in Frankfurt, für mich also ein Heimspiel ;)
Der Workshop begann am Montag abend mit einem Welcome Dinner, wo wir uns alle schon mal kennenlernen konnten. Es waren Fotografen nicht nur aus Deutschland da, sondern auch aus Österreich, der Schweiz, Wales, und sogar aus den USA. Eine tolle kleine Gruppe, in der ich mich sehr wohl gefühlt habe :)
Am Dienstag und Mittwoch saßen wir dann abwechselnd im Klassenraum, oder waren im Mini-Park vor dem Hotel zum Fotografieren unterwegs. Roberto ist nicht nur ein hervorragender Fotograf, sondern auch ein sehr geduldiger Lehrer. In den zwei Tagen lehrte er uns in Theorie und Praxis die Grundlagen des richtigen Posierens von Menschen und wie wir dies leicht umsetzen und an unsere „Models“ weitergeben können. Oft sind es die kleinen banalen Dinge, die ein „ok-Bild“ in ein „wow-Bild“ verwandeln können… Bei Roberto sah es zumindest ganz leicht aus, jetzt arbeite ich daran mir alles zu verinnerlichen und richtig umzusetzen :)
Beim linken Bild stammt die Pose von mir, beim rechten nicht, da habe ich aus einem anderen Winkel mitfotografiert ;)
Ein schöner Vorher-Nachher-Vergleich: beim linken Bild der normale krumme Alltags-Rücken, beim rechten Bild ist der Rücken gerade und die Schultern sind nach hinten gestreckt. Sieht doch gleich viel besser aus, oder?
Behind the scenes ;)

Fazit: ich habe lange auf diesen Workshop hingefiebert und bin nicht enttäuscht worden. Robertos Buch „Picture Perfect Posing“ war schon toll, aber der Workshop war noch besser und ich hatte viele Aha-Erlebnisse. Einziges Manko: er war viel zu schnell vorbei ;(
Apr. 21, 2017
Na, habt ihr euch inzwischen von diesem überraschenden Schnee-Schock der letzten Tage erholt? ;) Ich stand Anfang der Woche im „Schneesturm“ auf der Autobahn, mit 70 (ja SIEBZIG) bunten Tulpen. Die zeige ich euch jetzt mal um uns allen diese Kälte zu versüßen :) Diesmal haben es mir besonders die pinken Tulpen angetan, die sind so schön voll und wachsen nach unten. Keine Ahnung warum, ich dachte erst es läge an der langen Fahrt, aber sie scheinen einfach lieber nach unten wachsen zu wollen. Vielleicht liegts ja daran dass die vollen Köpfe so schwer sind, das geht mir auch öfter so ;)




